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Ganztagsgrundschule SteinMalEins
Stargäste im Museum – Tigeraugen auf Berufsexkursion hinter die Kulissen der Göhre
(Diesen Inhalt gibt es leider noch nicht in leichter Sprache. Wir arbeiten gerade daran.)
Die Städtischen Museen kennen die Schüler*innen der Tigeraugen ziemlich gut. Die letzte Exkursion etwa führte die in Kinder in das Stadtmuseum »Göhre« zu den fantastischen Welten von Hiroyuki Masuyama.
Im Rahmen unserer Projektwochen zum Thema »Berufe«, in denen die Tigeraugen im April schon viele spannende Tätigkeitsfelder kennengelernt haben, klopfte ein Teil der Stammgruppe am 22. April wieder an die Museumstüren. Sie wollten erfahren, was für verschiedene Arbeiten in einem Museum zu tun sind. Bereits am 2. April waren einige Tigeraugen bei Museumspädagogin Nastasia Mahling und ihren Kolleg*innen zu Gast, um hinter die Kulissen zu schauen. Das hat allen so gut gefallen, dass wir nochmal mit einer zweiten Gruppe wiederkommen durften.
»Im Museum arbeiten 24 Menschen«, erzählte uns Nastasia bei diesem Besuch, »die alle den ganzen Tag beschäftigt sind«. Was genau, das veranschaulichte sie uns zuerst anhand eines »Berufekoffers«, in dem typische Gegenstände der verschiedenen Berufe versteckt waren. Von den Bereichen, Service, Technik oder Sekretariat über Reinigung bis zu Kuration, Sammlung oder auch Museumspädagogik und Direktion lernten die Kinder sehr anschaulich Tätigkeiten kennen, die so ein Museum am Laufen halten.
Danach gingen die Schüler*innen auf Entdeckungsreise durch die Räume. Hier sahen die Kinder eine Ausstellung im Aufbau und erfuhren, was alles im Hintergrund getan werden muss, bis die Besucher*innen diese zu sehen bekommen: Bilder müssen gehangen, Vitrinen vorbereitet, Texte erstellt, Exponate organisiert und angeliefert, Lampen ausgerichtet oder Kataloge erstellt werden, um nur einiges zu nennen. »Ein Museum ist wie ein Baum, bei dem die Wurzeln sehr wichtig sind«, erklärte Nastasia, warum dabei auf so viele Details und Einzelheiten geachtet werden muss.
Danach öffneten sich Türen, die sonst für Gäste verschlossen sind. Denn die Kinder lernten als nächstes die Techniker des Museums und ihre Arbeitsräume kennen. In »ihrem« Keller gab es viel zu bestaunen, jede Menge Werkzeuge und Arbeitsgeräte. Auch die eine oder andere Frage konnten die Kinder an die zwei Männer loswerden: »Warum haben Sie diesen Beruf gewählt?« oder »Womit beschäftigen Sie sich hier?«. Zum Glück fanden sie gemeinsam aus dem Labyrinth im Keller wieder heraus und durften dann noch zu den Mitarbeitern an der Kasse, Museumshop und der Sicherheit. Auch an dieser Station gab es auch einiges zu entdecken, schließlich haben diese Menschen viel Verantwortung und den meisten Kontakt mit den Besucher*innen und ihren Fragen. »Jeder Tag kann hier anders sein«, erklärte uns der nette Mitarbeiter.
Nach diesen besonderen Einblicken und der kurzweiligen Zeit im Museum verabschiedeten wir uns von Nastasia und ihren Kolleg*innen. Was für eine tolle Zeit!
Solch eine Berufsexkursion möchte die Kunstsammlung in Zukunft fest im Programm aufnehmen. »Dieses Angebot wollen wir gern vielen Schulklassen anbieten, um unser Museum erlebbar zu machen«, erzählte sie uns noch.
Wir kommen jedenfalls sehr gern immer wieder und können es nur empfehlen :)
Übrigens: Auch unsere anderen Stammrgruppen haben spannende Berufsexkursionen hinter sich. Bald mehr dazu!
veröffentlicht am 04. Mai 2026