Querwege e. V.

Gesamtschule UniverSaale

Schulprojektwoche 2026

(Sorry. This content is only available in german language.)

Vom 28.9. bis zum 2.10. findet unsere jahrgangsübergreifende Schulprojektwoche statt. In diesem Jahr widmen wir uns einem der faszinierendsten Künstler und Visionäre Europas: Antonio Gaudí. Anlass ist der 100. Todestag des katalanischen Architekten und Künstlers. Unser Motto lautet:

Vielfalt in Form und Farben – Gaudí trifft UniverSaale

In ca. 20 verschiedenen Workshops werden wir uns auf vielfältige Weise diesem Thema annähern, z.B.:

kreativ, handwerklich, architektonisch, naturwissenschaftlich-technisch, musisch-künstlerisch, nachhaltig, gestalterisch, mathematisch, sprachlich, historisch, philosophisch, kulinarisch, sportlich, …

Gaudí verband Kunst, Technik und Natur auf einzigartige Weise. Seine Werke inspirieren bis heute Menschen dazu, neue Perspektiven einzunehmen, kreative Lösungen zu entwickeln und mutig zu gestalten. Genau diesen Gedanken möchten wir in unserer Projektwoche aufgreifen.

Die Schüler*innen der Pressestelle stellen an dieser Stelle alle Workshops der diesjährigen Projektwoche vor:

Pressestelle (Herr Schnurre, Frau Stern und Frau Meister)

Hallo, wir sind die Pressestelle und geben euch unterschiedliche Einblicke in die Workshops der Schulprojektwoche 2026. Die Reporter*innen haben sich dafür in verschiedene Gruppen eingeteilt: Die erste Gruppe sorgt dafür, dass alle Workshops dokumentiert werden und hier auf der Homepage der UniverSaale zu sehen sind. Die zweite Gruppe erstellt eine Zeitung, die man am Freitag, dem 2.10.26 an unserem »Tag der offenen Tür« erhalten kann. Die dritte Gruppe kümmert sich um die Bilder und Informationen auf dem Monitor vor der Aula. (as, ab)

Eine Stadt aus Holz (Leitung: Herr Beer, Herr Leonard, Frau Bamberger)

In diesem Workshop beschäftigen sich die Schülerinnen mit der Architektur Gaudís und setzen ihre Ideen mit Holz und anderen Naturmaterialien um. Dabei versuchen sie Plastik zu vermeiden. In dem Workshop werden Skulpturen, bunte Häuser im Gaudí-Stil oder Säulen mit einer Kuppel darüber gebaut. Hierbei versuchen sie ein individuelles Gesamtkunstwerk zu erschaffen. Dabei gefällt es den Schülerinnen besonders Dinge nachzubauen und auch eigene Ideen umzusetzen. (fj, mh)

UniverSaalFolk (Leitung: Schülerin Liza Marie, Herr Schwarzensteiner, Irina Storozev, Franz Merker)

Im Workshop UniverSaalFolk – Music From Near And Far beschäftigen sich die Teilnehmenden mit traditioneller Folkmusik verschiedener europäischer Länder. Die ausgewählten Musikstücke stammen hauptsächlich aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, wie zum Beispiel das schottische Friedenslied »Both Sides Tweed« aus den Jahr 1706 oder der »Rühler Springer« von 1841 aus Thüringen. Dabei kommen unterschiedliche Instrumente zum Einsatz, so zum Beispiel Gitarren, Akkordeons, Geigen, Klavier und Flöte. Aber die Schüler*innen spielen nicht nur die Musik, sie erlernen auch einige dazu gehörige traditionelle Tänze. Am Tag der offenen Tür werden sie die Musik vorstellen und die Besucher*innen zum Tanzen bringen. (as, ab)

Akrobatik (Leitung: Herr Güllmar und Herr Penzel, Schülerinnen Ida und Elina)

Im Akrobatik-Workshop erlernen die Schüler*innen verschiedene Techniken, wie Pyramiden, Saltos, Sprünge und vieles mehr. Ihr Ziel ist es, eine gemeinsame Choreografie zu entwickeln. In diesem Jahr erlernen die Teilnehmenden zudem auch Techniken der Selbstverteidigung. Unter Leitung der Schülerinnen Ida und Elina wird jeden Tag eine Stunde Karate geübt. Die Präsentation am Freitag wird zusammen mit dem Tanzworkshop »Vielfalt tanzt« stattfinden. Ziel ist es, möglichst bunt und kreativ zu sein und sich im besten Fall nichts zu brechen. (fl, ll)

Escaperoom (Leitung: Herr Löhnert, Herr Ludwig und Herr Wagner)

Hier sind alle sehr kreativ und arbeiten an Rätseln und Requisiten für Freitag, denn da können wir alle in einen echten Escaperoom gehen und versuchen wieder herauszufinden. Herr Löhnert wollte noch nichts verraten, hat aber den Tipp gegeben, dass es um eines der berühmtesten Gebäude von Gaudí geht und es möglicherweise in Gefahr ist. Die Rätsel denken sich die Teilnehmenden ganz alleine aus und sind sehr dabei sehr kreativ. Also versucht euer Glück am Freitag in SG XIII. Eine Runde geht etwa eine dreiviertel bis eine ganze Stunde. (fl)

Nischengestaltung (Frau Frank, Frau Kögler, Frau Gonnermann, Herr Witzlack, Herr Noak)

Damit die Schüler*innen und Pädagog*innen sich in unserer Schule wohlfühlen und eine entspannte Lernatmosphäre auch auf den Fluren herrscht, kümmert sich der Workshop »Bau dir eine Nische« um die Gestaltung unserer Flurnischen. Die Wände sollen gereinigt werden und neue Farbe bekommen. Möbel, vor allem Tische und Vorrichtungen für klappbare Tische, werden zugeschnitten, geschliffen und gestrichen und anschließend vor dem Chemieraum, dem Musikraum und vor den Räumen des Jahrgangs 9/​10 aufgebaut. (as, ab)

Gaudibol (Leitung: Herr Sevcuks, Herr Ottich)
Der Workshop Gaudibol beschäftigt sich mit dem Thema Fußball. Der Name setzt sich aus dem Namen des spanischen Architekten Antoni Gaudí und dem spanischen Wort für Ball zusammen. In diesem Workshop lernen die Schüler*innen vor allem Technisches mit dem Ball. Das soll möglichst viel Spaß bereiten aber auch den Sport bekannter machen. In der Gruppe treffen Schüler*innen der verschiedensten Jahrgänge zusammen, die die Übungen zum Teil auch selbst planen. (mh, fj)

Tanzworkshop (Leitung: Schülerin Jule, Frau Gude)
Im Tanzworkshop erlernen die Teilnehmer*innen eine Hip-Hop-Choreographie bestehend aus synchronen wie auch einzelnen Bewegungen, die fließend durchgeführt werden sollen. Die Choreographie zu einem 90er-Hip-Hop-Song wird am Ende der Projektwoche aufgenommen und den Besucherinnen am »Tag der offenen Tür« präsentiert. Damit möchten sie die Besucher*innen auch dazu anregen, die Choreographie einmal selbst auszuprobieren. Dabei dürfen sie sich bei Schwierigkeiten gern an die Tänzer*innen wenden. (as, ab)

Gaudís Garten (Leitung: Frau Wilhelm-Görner, Frau Kirsch, Herr Bartsch, Herr Spangenberg, Frau Halle)
Im Workshop »Gaudís Garten« verschönern die Schüler*innen den Schulhof der UniverSaale. Hierbei arbeiten sie in zwei Gruppen – eine Gruppe baut Bänke, während die andere Mosaike legt. Wie uns die Schüler*innen sagten, gefalle ihnen besonders die praktische Arbeit. Sie könnten kreativ sein und ihre eigenen Ideen in Mosaiken umsetzen. Mit den entstandenen Motiven werden die Seitenbegrenzungen der Treppenaufgänge der Hochebene verziert. So können die Schüler*innen lange auf ihr Ergebnis zurückblicken. (ma)

T-Shirt-Druck (Leitung: Herr Schirmeister, Schüler*in Dorian und Caja)
Im Fashion-Workshop werden kreative und vor allem sehr bunte Muster und Figuren entworfen, gezeichnet, gemalt und ausgeschnitten. Die Teilnehmer*innen benutzen Muster und Formen aus Gaudís Werken, um damit verschiedene Textilien zu gestalten. So entstehen T-Shirts, Pullover, Tops, Hosen und Beutel. Bis Freitag soll auch ein Banner mit allen entstandenen Motiven hergestellt werden, das alle gemeinsam gestalten und welches dann vor der Aula aufgehangen wird. (fl)

Gesellschaftsspiele (Leitung: Herr Seifert, Frau Müller, Frau Viol)
Die künstlerisch engagierten Teilnehmer*innen des Workshops »Gesellschaftsspiele« arbeiten daran, klassische Brettspiele selbst zu gestalten. Dabei richten sie sich nach dem Werk des Architekten Antoni Gaudí, welcher sehr häufig mit Mosaiken arbeitete. Um solch ein Konzept zu realisieren, mussten die Schüler*innen sich erst einmal mit dem Künstler auseinandersetzen. Nach einer ausgiebigen Recherche und einem Besuch im Spielekaffee machen sich die angehenden Spieledesigner nun an die Entwicklung ihrer eigenen Spiele. Bis zum Ende der Woche sollen ein »Make a brake«, ein Monopoly und Ubongo Mix sowie viele weitere originelle Spiele entstehen. (feli)

Architektur (Leitung: Herr Bauer, Herr Germerodt)
Im Architektur-Workshop beschäftigen sich die Teilnehmer*innen mit der Architektur Antoni Gaudís. Ausgehend von den Leitfragen »Wie werden Brücken gebaut?« und »Wieso fallen Türme nicht um?« interessiert sie vor allem, wie Gaudí die Kirche »Sagrada Familia« in Barcelona entworfen hat. Dazu führen sie unter anderem auch eine Exkursion durch, um sich Brücken anzuschauen und zu verstehen, wie sie gebaut werden. Bis Freitag sollen Modelle entstehen, die der Bauweise Gaudís nachempfunden sind, und von den Besucher*innen ausprobiert werden können, um zu verstehen, wie diese Architektur funktioniert. Außerdem werden mit dem 3–D-Drucker Modelle für Brückenbögen gestaltet, mit denen die Besucher*innen am Freitag experimentieren können. (fl)

Fashion-Gaudí (Frau Wächter, Frau Bergner, Frau Heinke)
Ob Anfänger oder Profi, hier beim Fashion-Gaudí Workshop sind alle willkommen. Die Teilnehmer*innen können verschiedene Arten von Nähen ausprobieren, wie zum Beispiel Abcycling, nach Schnittmustern nähen oder Sticken. Doch egal, was sie nähen, alle haben ein Thema: Gaudí. Bevor die Teilnehmer*innen angefangen haben zu nähen, haben sie sich mit Gaudí und seiner Kunst beschäftigt, um ihre Entwürfe an seiner Kunst zu orientieren. Am »Tag der offenen Tür« stellen sie ihre entstandenen Stücke dann in einer Galerie aus. (ab)

Graffiti (Leitung: Florian Mann, Frau Niezijewski, Frau Wilfert, Frau Albert, Schüler Konstantin und Miro)
Die Schülerinnen und Schüler des Graffitiworkshops begannen ihre Woche zunächst mit dem Skizzieren ihrer Ideen für die Neugestaltung der Abgrenzung des Soccerplatzes. Unter der Leitung von Konstantin und Miro sahen sie sich als Hilfestellung Videos zur Graffitikunst an und durften ihren eigenen Stoffbeutel gestalten. Dabei versuchten sie auch den Mosaik-Stil Antoni Gaudís künstlerisch umzusetzen. Außerdem zeichnen sie im Laufe der Woche mit Kreide typische Gestaltungselemente auf den Hof und hoffen, dass es bis Freitag nicht regnet. Dann kann man bei ihnen auch Sticker und Postkarten kaufen. (fl, feli)

Teil für Teil – Trencadis (Leitung: Frau Birnbaum, Herr Böhme, Frau Eudenbach)
Trencadis sind Mosaike aus verschiedenen Materialien, die vor allem im katalonischen Jugendstil, der Kunstrichtung Gaudís, verbreitet waren. Am Workshop nehmen 25 Schüler*innen teil, die viele verschiedene Mosaike gestalten. Das größte Mosaik soll 2,25 m lang und 1,12m breit werden und wird als neues Gestaltungselement vor der Aula ausgehangen. Weitere Mosaike werden zur Gestaltung des Schulhofs verwendet. Für die Herstellung der Mosaike werden zunächst mithilfe von Mosaikzangen Fliesenplatten auseinandergebrochen. Dann wird Fugenmasse auf OSB-latten aufgetragen und die Mosaiksteine darauf in Mustern gelegt. Den Schüler*innen gefällt es besonders, sich Motive selbst auszusuchen und kreativ zu sein. (mh, fj)

Gaudi auf dem Fahrrad (Frau Kallensee, Herr Gärtner-Schaaf)
Die demokratische Fahrradgruppe verbindet erfolgreich Sport mit Kunst und versucht aus den Augen des jungen Antoni Gaudis zu sehen. Dafür radeln sie jeden Tag in oder an den Wald und achten genau auf ihre Umwelt. Diese Gruppe widmet sich besonders einem spezifischen Element der Kunst Gaudís, nämlich der Flora und Fauna. Ihr Ziel ist es, genauer hinzusehen sowie Wahrnehmung und Aufmerksamkeit zu schulen. Bei solch einem Vorhaben darf der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen. Somit haben die Naturliebhaber auch eine Tour zur Keksfabrik Griesson geplant. Außerdem sollen bis zum Ende der Woche noch Linolschnitte mit Natur-Motiven entstehen. (feli)

Thüringer Jugendstil (Frau Schwedas, Herr Beetz, Frau Fritzsche)
Im Workshop zum Jugendstil in Thüringen arbeiten dieses Jahr nicht nur die Schüler*innen der UniverSaale, sondern auch Gastschüler*innen aus Italien. Die Workshopleitung hat es sich unter anderem zum Ziel gesetzt, ihre Schützlinge miteinander bekannt zu machen sowie die Sprachbarriere über die Beschäftigung mit Kunst zu überwinden. Dafür beschäftigten sich die Teilnehmer*innen auf einer Exkursion nach Weimar mit dem Jugendstil in der Architektur. Bis zum Ende der Woche wollen sie auch noch jeweils einen Tiefendruck fertigstellen, welchen sie am Freitag ausstellen werden. (feli)

Vielfalt tanzt (Leitung: Frau Yasar, Frau Rub, Schülerinnen Naila, Sara und Helene)
Die Teilnehmerinnen des Tanzworkshops machten es sich zur Aufgabe gemeinsam bis zum Ende der Schulprojektwoche eine eigene Choreografie zu erarbeiten. Dazu begannen sie zunächst damit sich ein passendes Lied auszusuchen. Dann überlegten sie sich gemeinsam Tanzschritte und Bewegungen, aus denen schließlich die Choreografie entstehen wird. Eine Herausforderung wird es sein, die Choreografie auswendig zu lernen, sodass diese am Freitag der Schulprojektwoche erfolgreich präsentiert werden kann. (ab)

Theater (Leitung: Frau Hädrich, Frau Kassner und Mario Schulz)
Im Theaterworkshop haben die Schülerinnen und Schüler damit begonnen ein Klassenzimmer auseinander zu nehmen und in ihrer eigenen Ordnung wieder aufzubauen. Daraus ist schließlich ihr Bühnenbild entstanden. Danach schrieben die Schüler*innen eigene Texte, von denen einige in die Stückvorlage eingefügt wurden. Dem Leiter ist es wichtig, dass die Schüler*innen lernen, wie man Bühnenbilder baut, Texte schreibt, wie man auf der Bühne miteinander umgeht und wie sich Figuren entwickeln. Natürlich kann man sich das Stück am Freitag im Bewegungsraum der Grundschule anschauen. (fl, feli)

Backen wie Gaudi (Leitung: Frau Gazarian, Frau Michel)
In Backworkshop haben die Schüler*innen in den ersten Tagen verschiedene Kuchenrezepte ausprobiert und ihre Ergebnisse verkostet. Danach haben sie die Kuchen ausgewählt, die für das Kuchenbuffet am »Tag der offenen Tür« gebacken werden sollen und jeden Tag einige Kuchen oder Teige zubereitet. Mit dem fertigen Gebäck schaffen sie sie schließlich ein essbares farbiges Mosaik, das bewundert und gekauft werden kann. Unsere Gäste können sich freuen auf Karottenkuchen, Brownies, Zupfkuchen, Apfelrosen, Zimtschnecken und vieles mehr. (mh, fj)

Autor*innen: Anna (as), Ana (ab), Friderike (fl), Felicitas (feli), Fred (fj), Matteo (mh), Lisa (ll)

Wir danken sehr herzlich unseren Sponsor*innen und Unterstützer*innen:
QuerWege e.V.
Frau Stern
Herr Gärtner-Schaaf
Herr Beer
Herr Leonard
Frau Bamberger